Arbeiterwohlfahrt Fürth-Stadt ist ein wichtiger Partner der Integration

Beratung und Hilfe für Neuankömmlinge steht im Vordergrund

Mit den Angeboten der Kulturbrücke leistet die Fürther Arbeiterwohlfahrt im Stadtgebiet und inzwischen auch im Landkreis wichtige Arbeit im Bereich Integration. Neben dem Angebot an Integrationskursen, einer kostenlosen Migrationserstberatung für erwachsene Zuwanderer (MBE) und der Beteiligung am PFiF-Projekt der Stadt Fürth, hat die AWO in den letzten Jahren auch das Elternbildungsprogramm HIPPY, durch das Kinder für den Schulbesuch sprachlich fit gemacht werden, weiter ausbauen können.

„Wenn wir wollen, dass Migrantinnen und Migranten mit verschiedenen Hintergründen Arbeitslosigkeit und Armut überwinden und in Gesundheit, Beruf und Ausbildung erfolgreich sind, dann müssen wir mit passenden Beratungsangeboten vor Ort sein“, stellt der sozialpolitische Sprecher des AWO-Kreisverbands Fürth-Stadt Dr. Benedikt Döhla klar. „Neuankömmlinge brauchen Hilfestellung, mit der sie sich im Dickicht der Anforderungen und schier unendlichen Möglichkeiten zurechtfinden, die der Arbeits- und Ausbildungsmarkt in Fürth und Umgebung bietet“, so Dr. Döhla.

Die Arbeiterwohlfahrt will die Menschen dabei unterstützen ihr Leben in Deutschland in die Hand zu nehmen und zu gestalten. Integration ist dabei nicht eine alleinige Bringschuld der Migrantinnen und Migranten: Viele verfügbare gesellschaftlichen Kennziffern (etwa zu Bildungserfolg, Arbeitslosigkeit, Armut, Gesundheit, Berufsausbildung usw.) belegen, dass Menschen mit Migrationshintergrund in allen Kernbereichen durchschnittlich schlechter abschneiden als Menschen ohne Migrationshintergrund. Dies ist aber nicht grundsätzlich ein Integrationsversagen der Migrantinnen und Migranten, sondern wesentlich beeinflusst durch die von der Aufnahmegesellschaft geschaffenen Rahmenbedingungen. Hier setzt die AWO mit ihren Angeboten an. „Die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter des Teams unserer Kulturbrücke leisten hier seit Jahren überaus wichtige Hilfestellungen für Menschen mit einer Bleibeperspektive in Fürth“, betont die Kreisvorsitzende der Arbeitswohlfahrt Fürth, Karin Hirschbeck. Zugleich weist Hirschbeck darauf hin: „Gerade unser Beratungsangebot wird so stark nachgefragt, dass unsere Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter den Andrang nur unter großer Anstrengung bewältigen können. Es besteht weiterhin große Nachfrage! Wir werden uns daher weiterhin dafür einsetzen, dass passende Angebote zur Verfügung gestellt und ergänzt werden.“

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