Bundestagswahl 2017 Wahlprüfstein Kinderbetreung
Bundestagswahl 2017 Wahlprüfstein Kinderbetreung

Bundestagswahl 2017: Wahlprüfstein Kinderbetreung

In einigen Wochen wird der neue Bundestag gewählt. Die Arbeiterwohlfahrt Fürth-Stadt fordert von den um Wählerstimmen werbenden Parteien den Ausbau von Kindertages-betreuungsangeboten zu verstärken. Denn obwohl seit dem 1. August 2013 jedes Kind ab dem vollendeten ersten Lebensjahr einen Anspruch auf einen Betreuungsplatz in einer Kindertageseinrichtung oder in der Kindertagespflege hat, ist der Bedarf an Betreuungsangeboten aktuell immer noch um 10 % höher als das Angebot. Der sozialpolitische Sprecher der AWO Fürth-Stadt, Dr. Benedikt Döhla, sieht darin nicht nur eine Einschränkung der Bildungschancen von Kindern, sondern auch der Vereinbarkeit von Familie und Beruf. „Wir fordern, dass der quantitative Ausbau von Kindertagesbetreuungs-angeboten weiter vorgetrieben wird. Eine regel- und dauerhafte Beteiligung des Bundes an den zu erwartenden Kosten könnte hier wahre Wunder wirken“, so Dr. Döhla.

Die AWO Fürth engagiert sich seit einigen Jahre in diesem Bereich und betreibt seit September 2005 einen Kinderhort und seit 2013 zwei Kinderkrippen. Mit diesen Einrichtungen steht für Eltern von Kindern im Alter von 10 Monaten bis 10 Jahren ein Betreuungsangebot im Quartier bereit. Auf die sich ständig verändernde Nachfrage aus den Familien reagiert die AWO flexibel. Indem man eine Hortgruppe in eine Kindergartengruppe umgewandelte, wurde der Kinderhort im Eigenen Heim im September 2016 zum Kinderhaus. „Wir versuchen den Wünschen der Eltern mit adäquaten und qualitativ hochwertigen Betreuungsangeboten entgegenzukommen und schnell auf sich ändernde Anforderungen bei den Betreuungszeiten zu reagieren“, berichtet die AWO-Kreisvorsitzende Karin Hirschbeck.

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