Die Wanderausstellung „Marie Juchacz“ in der Sparkasse Fürth

Die Wanderausstellung Marie Juchacz in der Sparkas

„Marie Juchacz“ in der Sparkasse Fürth

„Das Herz von Marie Juchacz schlug für die Sozialpolitik“, betonte Karin Hirschbeck in ihrer Rede anlässlich der Ausstellungseröffnung am 14. März, die von der Saxophongruppe der Musikschule Fürth musikalisch begleitet wurde. Die Sparkasse Fürth hatte ihre Räumlichkeiten für die Ausstellung zur Verfügung gestellt. Bis 29. März konnten sich die Besucher ein Bild über das über die soziale Situation nach dem ersten Weltkrieg und das Leben und Wirken der AWO-Gründerin Marie Juchacz machen. Marie Juchacz brachte im Jahr 1919 den Antrag in der SPD ein, die Arbeiterwohlfahrt zu gründen und am 13. Dezember 1919 entstand die Arbeiterwohlfahrt.

Die Menschen sollten nicht auf Almosen angewiesen sein, sondern ihnen sollte ihre Würde zurückgegeben werden, indem sie für ihr Auskommen arbeiten konnten. Neben Suppenküchen, um die größte Not zu lindern, hat sich Maria Juchacz für Nähstuben und Arbeitsplätze eingesetzt. „Marie Juchacz war der Überzeugung, dass für die Menschen Bildung und Arbeit ebenso wichtig sind, wie die Soforthilfe“ erläuterte die Kreisvorsitzende Karin Hirschbeck. Auf 24 Schautafeln mit historischen Fotos und Informationstafeln wurde die Entwicklung der Arbeiterwohlfahrt anschaulich dargestellt und mit einer Schautafel über die lokale Geschichte der AWO Fürth ergänzt.

Arbeiterwohlfahrt Kreisverband Fürth-Stadt e.V.
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